Paris in 48 Stunden

Eigentlich sind 48 Stunden für Paris definitiv zu kurz. Aber es ist dennoch möglich in der kurzen Zeit eine Menge von der Stadt zu sehen ohne von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzen. Wenn ihr wirklich viel sehen wollt dann solltet ihr lieber eine Woche einplanen. Allein für einen Besuch im Louvre braucht man mindestens 1-2 Tage. Wir entschieden uns aber für eine Mischung aus touristischen Highlights, shoppen und Spaziergängen in Kombination mit der Metro. Was ihr also so alles in 48 Stunden erleben könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel…

Eiffelturm

Wenn ihr wirklich hoch wollt ohne euch 2 Stunden oder länger anzustellen, dann empfehle ich euch vorher im Internet Tickets zu buchen. Über GetYourGuide könnt ihr die verschiedensten online Tickets buchen um eine Sehenswürdigkeit zu besuchen und das ohne vor den Kassen zu warten. Ihr zahlt pro Karte natürlich etwas mehr als vor Ort an der Kasse, aber das war es wie ich finde wert. Erst recht wenn ihr mit Kindern auf den Eiffelturm wollt. Die Buchung und Kommunikation über GetYourGuide hat super funktioniert. Ihr bekommt eine genaue Beschreibung mit Uhrzeit und Treffpunkt wo ihr eure Karten für den bevorzugten Einlass abholen könnt. In unserem Fall hatten wir für 11 Uhr zwei Karten für den Eiffelturm gebucht. Unser Treffpunkt war 5 Minuten vom Eiffelturm entfernt. Am Treffpunkt angekommen zeigten wir unsere Buchungsbestätigung und warteten mit noch ca. 10 weiteren Personen bis wir mit unserem Tourguide Richtung Eiffelturm spazierten. Dort angekommen erzählte er uns ein bisschen etwas über das Bauwerk, händigte jedem die Eintrittskarten aus und erklärte wie der weitere Ablauf ist. Danach begleitete er uns noch vorbei an den Warteschlangen zu einem extra Eingang und verabschiedete sich. Und schon standen wir vor dem Aufzug. Etwas Wartezeit müsst ihr natürlich noch vor den Aufzügen einplanen aber die beschränkt sich auf wenige Minuten. Oben angekommen könnt ihr den herrlichen Ausblick über die Stadt genießen. Wir schafften es also dank der Tickets in gut zweieinhalb Stunden bevor wir wieder unterm Eiffelturm standen. Somit hatten wir also noch genügend Zeit um den restlichen Tag auszufüllen.

Shopping in Paris

Es gibt unzählige Möglichkeiten in Paris zu shoppen, von endlos langen Einkaufsstraßen bis hin zu riesigen Kaufhäusern ist alles dabei. Auf Grund des sommerlichen Wetters entschieden wir uns für die Rue de Rivoli. Angefangen vom Louvre bis hin zum Rathaus Hotel de Ville findet ihr auf beiden Straßenseiten ein Geschäft nach dem anderen.

Besuch einer Confiserie

Ein Besuch bei Jacques Genin in der 133 Rue de Turenne kann ich nur empfehlen. Optisch sieht es eher aus wie ein teurer Schmuckladen. Die Pralinen werden dort in hübschen Schachteln in Glasvitrinen präsentiert. Ihr solltet unbedingt eine probieren, ihr verpasst ansonsten ein unglaubliches Geschmackserlebnis, einfach köstlich. Für mich auf jeden Fall ein absolutes Muss, wenn ich wieder in Paris bin.

Spaziergang durch Montmartre

Für mich immer noch mein Lieblingsort in Paris. Ich liebe das Künstlerviertel mit seinen kleinen Gassen, den Cafés und den Bars. Direkt in der Nähe von der Metrostation Abesses findet ihr in einem kleinen Park „le mur des je t‘aime“, diese Mauer besteht aus 612 Emaille-Kacheln auf denen in 250 Sprachen „Ich liebe Dich“ geschrieben steht. Von dort aus ging es hoch zu Sacré-Coeur. Dort könnt ihr entweder die Stufen rauf laufen oder aber mit der Bahn hochfahren. Wir nahmen diesmal die Funiculaire, eine Seilbahn die euch in weniger als zwei Minuten nach oben befördert. Eine Fahrt kostet 1,70 Euro so viel wie eine Metrokarte. Oben von der Basilika hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Stadt, leider bei uns am Abend etwas verregnet aber das konnte den Anblick nicht trüben. Achtet nur auf die Touristenfallen und lasst euch keine Armbänder an das Handgelenk binden.

Essen in einem französischen Restaurant

Abends waren wir in einem wirklich tollen Restaurant in Montmartre essen, im Le Relais de la Butte in der 12, rue de Ravignon. Das Restaurant verfügt über zwei Bereiche. In einem bekommt ihr nur einen Platz wenn ihr vorher einen Tisch reserviert habt. Im linken Eingang oder vor dem Restaurant auf dem Platz könnt ihr ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Die Küche ist selbstverständlich für alle Bereiche dieselbe. Die Bedienung ist sehr freundlich, das Essen perfekt, dazu ein französischer Rotwein und zum Abschluss ein Dessert. Das alles bekommt ihr zu einem recht guten Preis/Leistungsverhältnis.

Paris bei Nacht:

Um Abschied zu nehmen fuhren wir abends zum Arc de Triomphe und sind über die Champs Elysees vorbei an den sündhaft teuren Geschäften bis zur Seine geschlendert. Von dort hatten wir nochmal einen schönen Blick auf den beleuchteten Eiffelturm bevor wir mit der Metro zurück zum Appartement fuhren.

Metro

Fahrt mit der Metro, mit einer Tageskarte für 6,80 Euro könnt ihr ganz bequem in den Bereichen 1-2 so oft ihr wollt Metro fahren. Wenn ihr die Tageskarte am Automaten kauft solltet ihr einen Stift dabei haben um euren Namen und das Datum auf der Tageskarte zu notieren. Geniest das Ambiente der Geigenspieler in den Metrostationen und lauscht den Klängen wie sie durch die Gänge hallen. Freut euch über die Akkordeonspieler wenn sie euch in der Metro ein paar Stationen begleiten. Da habe ich mir vorgestellt wie toll es doch sein müsste wenn man morgens unmotiviert zur Arbeit geht und dann von einem Akkordeonspieler in der Bahn begleitet wird. Wieso gibt es so etwas nicht auch bei uns, da gibt man dann auch mal gerne Kleingeld.

Fazit:

Paris in 48 Stunden ist wundervoll. Ohne Stress könnt ihr trotzdem eine Menge erleben. Geniest die Stadt und die Leute. Eine ganz besondere Empfehlung möchte ich euch noch mit auf den Weg geben solltet ihr nach Paris fahren. Besucht vorher unbedingt den Blog HelpTourists von Denise. Sie hat zu jedem Thema den passenden Bericht und unzählige Tipps. Selbst wenn ihr schon mal in Paris gewesen seid lohnt sich ein Besuch auf ihrem Blog. Ich habe dort auch einige interessante Tipps gelesen die ich selbst getestet habe wie z.B. das Restaurant in Montmartre.

So endet leider unsere Reise und ich freue mich jetzt schon wenn ich das nächste Mal salut Paris sagen kann. Dann wird es wohl wieder eine Reise mit Kindern werden.

In diesem Sinne

à bientôt

 

 

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4 Gedanken zu “Paris in 48 Stunden

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