London 2006

Meine Zeit als studierender neigte sich dem Ende die Klausuren fürs Examen waren geschrieben und wie überbrückt man am besten die qualvolle Wartezeit auf die Ergebnisse? Richtig man lenkt sich ab und das ging am besten mit einem Trip nach London. Ein Kommilitone und guter Bekannter aus meiner Ausbildungszeit hat mich begleitet. Eben noch gelernt und die letzte Klausur abgegeben, die Tinte war noch nicht ganz getrocknet, packten wir die Tasche und waren unterwegs zum Flieger.

In London angekommen ging die Suche nach dem richtigen Zug Richtung Zentrum los. Tickets hatten wir zwar aber mit denen wurden wir zwischen zwei Gleisen hin und her geschickt, na ja angekommen sind wird dann aber doch. Raus aus dem underground rein auf den Piccadilly Circus wo wir abends erstmal eine Reizüberflutung von der Reklametafel bekamen.

Jetzt ging es also weiter Richtung Hostel. Ach ja Adresse wäre jetzt nicht schlecht!?

Hatten wir uns wohl zu sehr auf den gleichnamigen Namen unserer Hostels verlassen weil es ja auch direkt am Picadilly Circus sein sollte. In der Nebenstraße wo es dann war haben wir es aber auch erst gefunden nach dem wir fast eine Stunde durch zwielichtige Viertel geirrt sind, weil auch keinem dieses Hostel etwas sagte den wir fragten bis auf zwei Schweizerinnen die uns freundlicherweise den Weg beschreiben konnten.

Nach dem wir dann kurz unsere Sachen aufs Zimmer gebracht hatten, wollten wir noch eine kurze Erkundungstour starten und ein Feierabendbier im Pub trinken. Dummerweise war es dafür schon zu spät und wir wurden in keinem Pub mehr hereingelassen. Last Order halt, hatten wir nicht bedacht.

Der nächste Tag sollte besser werden, allerdings war das Wasser der Duschen eiskalt. Egal welche man auf den Fluren ausprobierte. Unser österreichischer Zimmergenosse meinte dann „ ihr müssts a bisl länger laufen lasse“ O.k. brachte aber nicht wirklich viel außer mal kurz lauwarmes Wasser. Das gab einen dicken Abzug in der B Note. Waren die Ansprüche auch sonst nicht groß und sehe ich über kleinere Mängel in Unterkünften drüber weg, aber kein warmes Wasser ist schon hart, auch wenn der Übernachtungspreis noch so günstig ist.

Na ja also erst mal zum wach und warm werden in den nächsten Starbucks. Nach dem wir ohne große Erwartungen am ersten Morgen unser Frühstück im Hostel eingenommen haben (Weißbrot mit einer Art Marmelade mit der Farbe rot oder orange für Erdbeere oder Orange, was vom Geschmack und Konsistenz sehr merkwürdig war). Dazu gab es immerhin löslichen geschmacklosen Kaffee.

Unser Frühstück im starbucks war hingegen sehr lecker und unterhaltsam, da wir uns zwei gemütliche Ohrensessel direkt an einer Panoramascheibe sichern konnten um so wunderbar das Treiben auf der Straße zu beobachten.

Highlights und Tipps

  • Westminster Abbey
  • Big Ben und House of Parliament (Hier kann man abends von der anderen Seite der Themse schöne Fotos machen)
  • Hyde Park (hier gibt es sehr zutrauliche Eichhörnchen weil sie für gewöhnlich oft von Touris gefüttert werden)
  • Buckingham Palace (als wir da waren konnten wir einen Wachwechsel der Laibgarde beobachten, sehr interessant)
  • St.Paul’s Cathedral
  • Temple Church (kein Eintritt) übrigens neben Westminster Abbey ein weiterer Ort aus dem Buch „Sakrileg“

  • Tower Bridge und Tower of London

  • Piccadilly Circus

  • Trafalgar Square
  • Harrods

  • China Town (hier kann man in vielen Läden günstig essen)
  • Natürlich darf die kulinarische Küche nicht fehlen, das Typische Breakfast und Fish and Chips muss man gegessen haben auch wenn die Bohnen zum Frühstück nicht so mein Fall sind

Auf den Besuch im legendären Museum Madame Tussauds haben wir aus Zeitgründen verzichten müssen.

Als Fortbewegungsmittel eignet sich in London wie in jeder Großstadt das gut ausgebaute U-Bahn System. Aber wenn man gut zu Fuß ist kann man auch vom Big Ben die Themse Richtung Tower Bridge entlang laufen, die Brücke überqueren und auf der anderen Seite wieder zurück Richtung House of Parliament. Ist schon eine ganze Strecke aber auf dem Weg dorthin gibt es viel zu entdecken, und man sieht somit mehr als ständig mit der „tube“ von A nach B zu düsen.

Viele der Sehenswürdigkeiten wie Westminster Abbey oder St.Paul Cathedral habe ich mir auf Grund des begrenzten Budgets und den recht hohen Eintrittspreisen (was typisch für London ist) nur von außen betrachtet.

Wie ja vielleicht bekannt ist gehört neben den USA auch UK zu einem Land in dem man nur drinnen trinken und draußen rauchen darf. Wir wollten es uns es trotzdem nicht nehmen lassen ein Bierchen (in eine Tüte eingewickelt) zu trinken. Das geht auch, allerdings nicht an öffentlichen Plätzen wie z.B. Trafalgar Square, dort sind wir von einer Geldstrafe von immerhin 70 Pfund verschont geblieben, es blieb bei einer Ermahnung und wir konnten oberhalb vom Trafalgar Square platz nehmen und gemütlich unser Bier trinken und die Leute beobachten.

Wir hatten auch das Glück, das in der Zeit wo wir in London waren ein Länderspiel England gegen keine Ahnung wen lief, was wir uns im Pub angesehen haben, war wirklich eine sehr tolle Atmosphäre und zum Glück für die Stimmung hat England gewonnen. Cheerio.

Übrigens das Klischee mit dem Regenwetter hat sich nicht bestätigt. Das Wetter war top, im Hyde Park konnte man sogar die Sonne auf der Wiese (sorry englischer Rasen) genießen. Am letzten Tag bekamen wir ein paar Regentropfen ab, ansonsten war es immer trocken und super Wetter für einen Städtetrip

Impressionen

 

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